Das Modell Selbsthilfefreundlichkeit wurde aus dem erfolgreichen Projekt «Gesundheitskompetenz dank selbsthilfefreundlicher Spitäler» entwickelt. Es zeigt auf, wie Gesundheitseinrichtungen wirkungsvoll und nachhaltig mit der gemeinschaftlichen Selbsthilfe zusammenarbeiten können.

Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit

Der schweizweite Qualitätsstandard «Selbsthilfefreundlichkeit» wird seit 2017 schrittweise implementiert. Seine Umsetzung wurde bereits in zahlreichen Spitälern sowie weiteren Gesundheitsinstitutionen in der ganzen Schweiz erfolgreich erprobt. Trägerin des Modells ist die Stiftung Selbsthilfe Schweiz mit dem Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Selbsthilfezentren sowie mit lokalen Selbsthilfegruppen und -organisationen.

Schweizweiter Qualitätsstandard

Die Selbsthilfefreundlichkeit basiert auf sechs Qualitätskriterien, die durch gezielte, an die jeweiligen Rahmenbedingungen der Gesundheitsinstitution angepasste Massnahmen umgesetzt werden. Selbsthilfegruppen werden dabei in sämtliche Schritte der Planung und Umsetzung aktiv einbezogen. Die Selbsthilfefreundlichkeit in Spitälern, Psychiatrischen Kliniken und Rehakliniken ist von H+, dem nationalen Verband Schweizer Spitäler, als Qualitätsverbesserungsmassnahme im Handlungsfeld Patientenzentriertheit anerkannt.

In der Region Zürich sind folgende Institutionen selbsthilfefreundlich oder auf dem Weg zur Auszeichnung: